Kaffeesorten | Kaffee-Information.de

  • Startseite
  • Kaffeesorten
  • Geschichte Kaffee
  • Kaffee Produktion
  • Wirkung Kaffee
  • Kaffeevollautomaten
  • Impressum

Kaffeesorten


Das Getränk Kaffee ist wohl heute kaum noch aus einem Haushalt der Industriestaaten wegzudenken. Während es für die einen der unverzichtbare Muntermacher ist, die anderen seine Zubereitung sowie seinen Genuss zelebrieren, gab und gibt es auch immer wieder Meinungen, Kaffee sei schädlich. Eines der kuriosen Beispiele, wie man sich in der Wirkung des „Türkentranks“ irren konnte, lieferte der Schwedenkönig Gustav III. in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Legende nach statuierte er, überzeugt von der überaus schädlichen Wirkung des Kaffees, an zwei zum Tode verurteilten Männern ein Exempel. Der eine musste Tee, der andere Kaffee in großen Mengen trinken. Beide überlebten das Experiment, die daran teilnehmenden Ärzte und wohl auch den König. Der erste der beiden starb im Alter von 83 Jahren – es war bezeichnenderweise der Teetrinker. Ob die Legende der Wahrheit entspricht, kann nicht genau nachvollzogen werden, Tatsache aber ist, dass das ursprünglich aus Äthiopien stammende Getränk seinen Siegeszug um den Erdball antrat.

Je nach Kaffeepflanze unterscheidet man verschiedene Kaffeesorten, wobei „Arabica“ und „Robusta“ die am häufigsten am internationalen Markt vertretenen sind.
Arabica stammt aus Äthiopien und ist damit sozusagen der Vater der Kaffeebohnen. Der Pflanze wächst in einer Höhe von 1.300 bis 1.800 Metern und wird daher auch als Bergkaffee bezeichnet. Das intensive und würzige Aroma sowie der abgerundete Geschmack, für die Arabica bekannt ist, vertieft sich durch die Nassbearbeitung der Bohnen.
Robusta wird wegen seiner Widerstandsfähigkeit geschätzt und gedeiht in Höhenlagen unter 1000 Metern. Er ist weitestgehend unempfindlich gegen Hitze, hohe Feuchtigkeit und Krankheiten. Dadurch liegt sein Preis auch unter dem der Arabica- Bohnen. Zudem wird er durch Trocknung aufarbeitet. Wegen seines rauen und bitteren Geschmacks findet er Verwendung in löslichem Kaffee und Espresso.

Die Bohne des Maragogype Kaffee wird wegen ihrer Größe auch als „Elefantenbohne“ bezeichnet. Sie erlebte ihre Hochzeit um 1900, wo sie sich vor allem in Frankreich durchsetzte. Auch am deutschen Kaiserhof servierte man ausschließlich diesen Kaffee. Sie zeichnet sich durch eine besondere Milde aus, ist säurearm und daher besonders magenschonend. Heute findet man Elefantenbohnen vor allem in Filterkaffee.

Zu den seltenen Kaffeesorten gehört der Kopi Luwak aus Indonesien, der gleichzeitig auch der seltenste und teuerste Kaffee der Welt ist. Zu einem exquisiten Kaffee macht ihn die Art und Weise, auf die er sein besonderes Aroma erhält, im Darm einer Schleichkatze nämlich. Zugegeben nicht sehr appetitlich, nichts desto trotz soll ihm aber gerade das zu seiner besonderen Note verhelfen. Die Schleichkatze frisst Kaffeekrischen und scheidet die Bohnen wieder aus, die dann von den Einheimischen aufgesammelt, gewaschen und weiter verarbeitet werden. Dabei hängt die Qualität des Kaffees maßgeblich davon ab, welche Kaffeebohnen von den Tieren als Nahrung aufgenommen werden und wie lange sie danach auf dem Boden liegen. Für ein Kilo Kaffeebohnen werden bis 1000 Euro gezahlt.

Weitere Informationen:
- Mit Tassimo Kaffee trinken
- Kaffee aufbrühen
- Kaffee mit der Kaffeemühle

Linktipps:

  • www.gesundes-abnehmen.org